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Zuwanderung im Wandel

Die Zuwanderung nach Deutschland hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert.
Während in den 50er und 60er Jahren die Zuwanderung durch die sogenannten Gastarbeiter aus Italien, Spanien, Griechenland, Jugoslawien und der Türkei geprägt war, die 1973 durch Anwerbestopp beendet wurde, erfolgte danach vielfach Zuwanderung im Rahmen der Familienzusammenführung.

Die 80er Jahre waren geprägt von der Diskussion um Asylbewerberinnen und -bewerber, das gesellschaftliche Klima wurde fremdenfeindlicher und gipfelte Anfang der 90er Jahre in rassistischen Anschlägen u.a. auch in Solingen. 1993 erfolgte die Verschärfung des Asylrechts im so genannten "Asylkompromiss".

Mit dem Zuwanderungsgesetz 2005 wird allmählich der Realität Rechnung getragen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Wichtigste Herkunftsländer sind nach wie vor die Türkei, Italien und Polen.

Mittlerweils stammt jeder dritte Zuwanderer/in aus einem der Europäischen Mitgliedsstaaten. Den höchsten Zuwachs gab es bei Rumänen, Polen und Bulgaren.

Zuwanderung verändert sich – und mit ihr stellen sich vor Ort in den Kommunen neue Herausforderungen. Die AWO stellt sich diesem Auftrag seit 1962, solange werden Menschen bereits von uns beraten und begleitet. Unabhängig von gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen setzen wir uns dafür ein, dass Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und religiösen Zugehörigkeit gleichberechtigt in allen Lebensbereichen teilhaben können.