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AWO Bezirksverband Niederrhein e.V.

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Hier finden Sie Stellungnahmen der AWO Niederrhein zur Armutsbekämpfung:

 


 


 

Landespressekonferenz NRW am 18.08.2009

Ein NRW-Bündnis aus AWO, Deutschem Gewerkschaftsbund, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, dem Kinderschutzbund und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband appelliert an die Politiker aller Ebenen endlich gemeinsam, abgestimmt und wirksam gegen die anhaltend hohe Armutsquote bei Kindern und Jugendlichen vorzugehen. Nordrhein-Westfalen könne es sich nicht leisten, fast 800.000 junge Menschen dauerhaft ins gesellschaftliche Abseits zu stellen.

 

v.l.n.r.: Michael Fritsch (Vorstand Landespressekonferenz NRW), Gunder Heimlich (Vorsitzender LAG AWO NRW), Dieter Greese (Vorsitzender Deutscher Kinderschutzbund), Guntram Schneider (Vorsitzender DGB NRW)

 

Stellvertretend für die fünf Bündnispartner präsentierten Gunder Heimlich (AWO), Dieter Greese (Kinderschutzbund) und Guntram Schneider (DGB) am 18. August 2009 der Landespressekonferenz ein Memorandum mit einem 10-Punkte-Programm zur Bekämpfung der Kinderarmut.

 

Die Problemlösung sieht das Bündnis in einer präventiven Ausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe und des Bildungssystems sowie in der Begleitung von Risikofamilien mit einer Präventionskette von der Geburt der Kinder bis zu ihrem Eintritt in das Berufsleben. Ebenso fordern die Bündnispartner eine existenzsichernde Grundsicherung für alle Kinder in Deutschland.

 

Armut bedroht unsere Gesellschaft

Wachsende Armut bedroht unsere Gesellschaft. Schon jetzt leben 13 Prozent der Deutschen in Armut. Zwischen Arm und Reich klafft eine immer größer werdende Lücke und bedroht den Zusammenhalt der Gemeinschaft.

Die letzten Jahrzehnte sind geprägt von zunehmenden sozialen Gegensätzen, Entsolidarisierung, wachsender Chancenungleichheit und Armut. Tafeln, Suppenküchen und Kleiderkammern machen ein Problem sichtbar, das durch eine weitere Aushöhlung des Rechts auf Arbeit, des Rechts auf gesellschaftliche Teilhabe, des Rechts auf soziale Sicherung noch verschärft wird.

Wir schärfen das Bewusstsein

Doch für unsere Demokratie ist sozialer Frieden eine Bedingung. Unsere Demokratie lebt von einer funktionierenden Solidargemeinschaft und einem breiten Rückhalt in der Bevölkerung. Und trotzdem ist nicht erkennbar, dass die Dringlichkeit, strukturelle Ursachen von Armut zu bekämpfen in ausreichendem Maße und mit der gebotenen Ernsthaftigkeit wahrgenommen und politisches Handeln danach ausgerichtet wird. Die AWO will das Bewusstsein für dieses gesellschaftliche Problem schärfen.