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AWO Beschlusslage zur Interkulturellen Öffnung

Wenn es um gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen geht, hat die Arbeiterwohlfahrt als sozialpolitischer Verband auf verschiedenen Ebenen unterschiedliche Funktionen:

  • als Dienstleister im Bereich soziale Arbeit Zugangsbarrieren abbauen und abschaffen (IKÖ)
  • als Mitgliederverband die Partizipation von MigrantInnen ermöglichen (Bürgerschaftliches Engagement)
  • als Arbeitgeber strategische Personalentwicklung und -akquise zur Bekämpfung des Fach- und Führungskräftemangels implementieren
  • als Interessenvertreter im Rahmen der anwaltlichen Funktion für diejenigen, die ihre Interessen (noch) nicht selbst vertreten einen Nachteilsausgleich zu schaffen, beispielsweise durch politische Forderungen und die Entwicklung innovativer Konzepte

Bereits im Jahr 2000 formulierte die AWO Bundeskonferenz den Beschluss zur Interkulturellen Öffnung. Damit war die AWO der erste Wohlfahrtsverband, der sich dem Thema IKÖ verpflichtete.

„Alle AWO Gliederungen werden aufgefordert, bestehende und neue  Dienste interkulturell zu öffnen, indem darauf geachtet wird,

dass Migranten/-innen ihrem Bevölkerungsanteil entsprechend in den

  • Angeboten repräsentiert sind
  • dass konzeptionell, organisatorisch und personell den Bedürfnissen von Migranten/-innen in den Einrichtungen und Maßnahmen entsprochen wird.“ (AWO Bundesverband: Sozialbericht 2002)

Im Mai 2007 veröffentlichte der AWO Bezirksverband Niederrhein die Handreichung "Interkulturelle Öffnung der Regeldienste“(Link) und belegte mit zahlreichen praktischen Beispielen den Stand der Umsetzung.

Die Bezirkskonferenz 2011 beschließt die "Selbstverpflichtung der AWO Niederrhein und der ihr angeschlossenen Gliederungen und Tochtergesellschaften zur Interkulturellen Öffnung" und konkretisiert die Umsetzung für alle Verbands- und Geschäftsbereiche.